About Melanie Heller

Bücherwurm, Rollenspielerin, WoW-süchtig, verkanntes Genie, Wünscheerfüllerin, Drachenzähmerin, Lieblingstante, Möchtegernautorin, Pixelschubse - einfach viel zu gut für diese Welt!

Hast Du etwa….

abgenommen?!

Nee, nach knapp 3 Kilos wird mir die Frage noch nicht gestellt. Das kommt erst so ab dem 10. Kilo, zusammen mit der kleineren Hosengröße. :)

Um mir selbst noch ein wenig mehr Motivation zu verschaffen, werde ich in Zukunft meine Erfolge und Misserfolge hier dokumentieren. Wär doch schade, wenn das schöne Blog brach liegen würde. Ausserdem noch geplant: Rezepte. Vielleicht sogar mit Bildern. Mal schauen, wie fotogen meine Kochergebnisse so sind.

Heute gibts aber erst mal ein Rezept ohne Foto: Cajun-Spices
Watt, kennt ihr nich?

Die Cajun sind eine frankophone Bevölkerungsgruppe, die in Louisianna ansässig ist. Ihre Vorfahren stammten aus der ostkanadischen Provinz Acadie, aus der sie 1755 von den Briten nach deren Sieg im Britisch-Französischen Krieg vertrieben wurden. Daher stammt auch der Name „Acadiens“, der sich bei den englischsprachigen Nordamerikanern über „Acadians“ zu „Cajuns“ entwickelte. Die Cajun Küche ist lokal, einfach und rustikal. Paprika, Sellerie und Zwiebeln werden oft als die Dreifaltigkeit der creolischen und Cajun Küche bezeichnent. Andere, typische Aromen sind Petersilie, Lorbeer, grüne Zwiebeln und getrockneter Cayennepfeffer. (Herzlichen Dank an Wikipedia)

Cajun Gewürz:
jeweils 2 EL schwarze und weisse Pfefferkörner
2 EL Cayennepfeffer
1 EL Knoblauchpulver
1 EL Zwiebelpulver
2 TL Thymian
1 TL Senfpulver
1/2 TL gemahlener Fenchelsamen
1/2 TL Kreuzkümmel (Cumin)

Rein in die Kaffemühle/Moulinette und schön zerkleinern. Danach in eine luftdichte Dose. Kühl und dunkel lagern.
Im Sommer mit Brühe und Limonensaft als Marinade verwendbar.

Demokratie? In Deutschland??? Bwahahahahaha!

Mal wieder ne schöne Rede vom Herrn Gysi: Gregor erklärt dem Bundestag Volkswirtschaft für Anfänger. Und er verteidigt den Guido, dem daraufhin sein Grinsen gefriert, weil er sich da ja nicht gegen wehren kann. Nasowasaberauch!
Ich hoffe nur, der Mann bleibt uns noch lange erhalten. Der Gregor, nicht der Westerwelle.

Zitat des Tages

”When you cut facilities, slash jobs, abuse power, discriminate, drive people into deeper poverty and shoot people dead whilst refusing to provide answers or justice, the people will rise up and express their anger and frustration if you refuse to hear their cries. A riot is the language of the unheard.”

Wenn man die Infrastruktur zerstört, Jobs halbiert, Macht missbraucht, diskriminiert, Menschen in noch tiefere Armut treibt und Leute erschiesst, während man sich weigert ihnen Antworten oder Gerechtigkeit zukommen zu lassen – dann werden die Menschen sich erheben und ihrer Wut und ihrer Frustration Ausdruck verleihen wenn mans ich weigert ihre Schreie zu hören. Ein Aufstand ist die Sprache der Ungehörten.

Dr Martin Luther King, address in Birmingham, Alabama in 1963

Die traurige Wahrheit über die Randale in Grossbritannien

Gestern beim fefe aufgegabelt: Ein Reporterteam hat einen jungen Demonstranten gefragt, ob Randale das richtige Mittel für Protest sei. Die Antwort hat das Team in ihrer simplen Wahrheit und Einfachheit dann doch wohl etwas sprachlos gemacht:

“Ja,” sagte der junge Mann. “Sie würden jetzt nicht mit mir sprechen, wenn wir nicht randalieren würden, oder?”

Dazu fiel dem TV-Reporter von Großbritanniens ITV keine Antwort ein. Also legte der junge Mann nach. “Vor 2 Monaten sind wir nach Scotland Yard marschiert, mehr als 2000 von uns, alle Farbige, und es war ein friedlicher Marsch. Und wissen Sie was, davon hat kein Wort in den Zeitungen gestanden. Dann ein wenig Randale und Plündern gestern Abend und schauen sie sich jezt mal um.” [...] Ein Dutzend TV-Crews und Zeitungsreporter interviewten die jungen Männer überall.

Zu dem Thema gibt es übrigens auch einen sehr lesenswerten Artikel bei den Nachdenkseiten:

Die Gewalt in Großbritannien ist ein Symbol für das Scheitern der konservativen Ideologie in ihrer werte-losen Ausprägung. (Siehe dazu auch den Artikel im Tagesanzeiger). In dem diese Konservativen die Herrschaft der Märkte und der Selbstbereicherung als Organisationsprinzip der Ökonomie gepredigt haben, haben sie zugleich ihre sonst so hoch gehaltenen eigenen Werte ruiniert. Indem sie ihre Herrschaft mithilfe von rücksichtslosen Medienunternehmern wie Murdoch durchgesetzt und gefestigt haben, haben sie die Lebensgrundlagen demokratischer Willensbildung zerstört. Indem sie den Kommerz bei den elektronischen Medien wie auch im Umgang mit öffentlichen Leistungen und öffentlichen Unternehmen durchgepaukt haben, zerstörten sie wichtige gemeinschaftsfördernde Einrichtungen. Dem Volk gehört nichts mehr, weder die Wasserwerke noch das Fernsehen, weder die Eisenbahn noch die Wohnungen.

Wie man politischen Protest NICHT organisieren sollte…

Jetzt mal ganz ehrlich: WIE HIRNVERBRANNT muss man sein, um so eine Aktion ausgerechnet bei Facebook zu organisieren?

ABBA DAS IS DOCH SO SCHÖN PRAKTISCH! Yep, besonders für diejenigen, die solche Proteste verhindern wollen:

Israel hatte über soziale Netzwerke und Websites eine Liste von über 300 Namen zusammengestellt, die den Fluggesellschaften übermittelt wurden. Yigal Palmor, ein Sprecher des Außenministeriums, sagte, die Namen auf der Liste wurden zusammengestellt, indem einfach die Vorbereitung der Organisatoren in sozialen Netzwerken und auf Websites verfolgt wurde.

[...]

“Wir brauchten den Mossad nicht”, erklärte Palmor der New York Times. “Es war alles ganz offen da draußen zu finden.” Facebook gab an, keine Daten an Israel übermittelt zu haben.
(“Willkommen in Palästina” Israle nutzt Facebook für Einreiseverbote)

Genau. Wer braucht schon Geheimdienste, wenn die Menschen einfach nur zu dämlich zum atmen sind.